Online-Schulungen

Arbeitsbereich – Online-Schulungen

Wir bieten Online-Schulungen an, die mit digitalen Zertifikaten abgeschlossen werden. Diese Schulungen sind darauf ausgelegt, Fachwissen und Kompetenzen in verschiedenen Bereichen zu vermitteln und sind besonders flexibel, da sie jederzeit und überall absolviert werden können.
Ein wesentlicher Vorteil unserer digitalen Zertifikate ist der kopiergeschützte Charakter. Dies gewährleistet die Nachvollziehbarkeit und Authentizität der erworbenen Qualifikationen. Arbeitgeber und andere Institutionen können sich darauf verlassen, dass die Zertifikate echt sind und die entsprechenden Schulungen tatsächlich erfolgreich abgeschlossen wurden.

Die Bedeutung dieser Online-Schulungen und der damit verbundenen Zertifikate liegt in der kontinuierlichen Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern. In einer sich ständig verändernden Arbeitswelt ist es entscheidend, über aktuelles Wissen und Fähigkeiten zu verfügen. Durch unsere Schulungen können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand sind, was nicht nur die individuelle Karriereentwicklung fördert, sondern auch zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beiträgt.
Zusammenfassend bieten wir mit unseren Online-Schulungen eine moderne Lösung für die berufliche Weiterbildung, die sowohl Flexibilität als auch Sicherheit durch kopiergeschützte Zertifikate vereint.

SCHULUNGEN NACH DCC-DOKUMENT

Für Tätigkeiten in unterschiedlichen Industriebranchen im In- und Ausland werden Nachweise über Kenntnisse im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz vorausgesetzt.

Im Rahmen dieser Schulung erhalten die Teilnehmer eine praxisorientierte Ausbildung gemäß den Anforderungen des SCC-Systems (Dokument 016). Dabei werden grundlegende Kenntnisse für sicheres Arbeiten vermittelt und die Teilnehmer gezielt auf die anschließende Prüfung vorbereitet.

Theoretische Ausbildung

Die Schulungsinhalte umfassen unter anderem:

  • Gesetzliche Vorschriften und Grundlagen
  • Gefährdungs- und Risikobeurteilung
  • Unfallursachen, Unfallverhütung und Meldeverfahren
  • Sicherheitsgerechtes Verhalten am Arbeitsplatz
  • Betriebliche Organisation
  • Arbeitsplatz- und Tätigkeitsvorgaben
  • Notfallmaßnahmen
  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Brand- und Explosionsschutz
  • Arbeitsmittel und deren sichere Nutzung
  • Arbeitsverfahren
  • Elektrizität und Strahlung
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Teilnehmerkreis

Die Schulung richtet sich an Mitarbeiter, die für ihre berufliche Tätigkeit ein SCC-Zertifikat benötigen.

Zertifikat

Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat mit einer Gültigkeit von 10 Jahren.

Im Rahmen der SCC-Richtlinien (Safety Certificate Contractors) sind operativ tätige Führungskräfte verpflichtet, regelmäßig an Schulungen teilzunehmen. Ziel ist es, die Sicherheit von Beschäftigten sowie Dritten nachhaltig zu gewährleisten. Die erfolgreiche Teilnahme stellt eine grundlegende Voraussetzung für den Erhalt eines gültigen SCC-Zertifikats dar.

Theoretische Ausbildung

Die Schulung umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen und gesetzliche Vorschriften
  • Gefährdungs- und Risikobeurteilung
  • Unfallursachen, Prävention sowie Meldeverfahren
  • Sicheres Verhalten am Arbeitsplatz und bei Tätigkeiten
  • Betriebliche Organisation und Abläufe
  • Elektrizität, Strahlung und Umgang mit Gefahrstoffen
  • Brand- und Explosionsschutz sowie Notfallmaßnahmen
  • Einsatz und Nutzung von Arbeitsmitteln
  • Arbeitsverfahren und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
  • Abschlussprüfung

Voraussetzungen

Für die Teilnahme gelten folgende Bedingungen:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung gemäß BBiG oder eine vergleichbare bzw. höhere Qualifikation
  • Alternativ: mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in Deutschland in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • Vorliegen einer gültigen SGU-Prüfungsurkunde nach Dokument 017 oder 018
    oder eine erfolgreich abgeschlossene SGU-Ausbildung inklusive Prüfung nach Dokument 016
    (Nachweis erforderlich)

Teilnehmerkreis

Die Schulung richtet sich an operative Führungskräfte, wie zum Beispiel:

  • Projektleiter
  • Bauleiter
  • Obermonteure
  • Meister
  • Poliere
  • Vorarbeiter

Zertifikat

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat von einer akkreditierten Personalzertifizierungsstelle. Dieses ist international anerkannt und hat eine Gültigkeit von 10 Jahren.

In vielen Industriebereichen – sowohl national als auch international – ist der Nachweis fundierter Kenntnisse im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Voraussetzung für den beruflichen Einsatz. Diese Schulung vermittelt praxisnah alle relevanten Inhalte auf Basis des SCC-Regelwerks (Dokument 018) und bereitet gezielt auf die Zertifizierungsprüfung vor.

Teilnehmende lernen, sicherheitsrelevante Anforderungen im Arbeitsalltag zu verstehen, Risiken richtig einzuschätzen und entsprechende Schutzmaßnahmen anzuwenden.

Schulungsinhalte im Überblick:

  • Rechtliche Grundlagen im Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Erkennen und Bewerten von Gefährdungen und Risiken
  • Ursachen von Arbeitsunfällen sowie Maßnahmen zur Vermeidung und Meldung
  • Sicheres Verhalten am Arbeitsplatz und Einhaltung von Arbeitsanweisungen
  • Aufbau und Abläufe der betrieblichen Sicherheitsorganisation
  • Umgang mit elektrischen Gefahren, Strahlung und gefährlichen Stoffen
  • Maßnahmen zum Brand- und Explosionsschutz sowie Verhalten im Notfall
  • Sichere Nutzung von Arbeitsmitteln
  • Gestaltung sicherer Arbeitsprozesse und ergonomischer Arbeitsplätze
  • Auswahl und Einsatz persönlicher Schutzausrüstung (PSA)
  • Intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung gemäß BBiG oder ein höherwertiger Abschluss
  • Alternativ: Mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung in Deutschland in einem anerkannten Ausbildungsberuf


Für wen ist die Schulung geeignet?

Dieses Angebot richtet sich an gewerbliche und operative Fachkräfte, die für ihre Tätigkeit ein gültiges SCC-Zertifikat benötigen.

Abschluss und Zertifizierung:
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie ein international anerkanntes SCC-Zertifikat, ausgestellt durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle. Die Gültigkeit beträgt 10 Jahre.

AUSBILDUNGEN

Um das Risiko von Abstürzen bei Arbeiten in der Höhe zu minimieren, kommen zunehmend fahrbare Hubarbeitsbühnen zum Einsatz. Sie ermöglichen ein sicheres und effizientes Arbeiten auf unterschiedlichen Höhenebenen. Aufgrund der Vielzahl an Gerätetypen und Einsatzbereichen ergeben sich jedoch auch unterschiedliche Gefährdungspotenziale.

Um die Sicherheit im Umgang mit diesen Maschinen zu erhöhen, orientiert sich diese Schulung an den Vorgaben des berufsgenossenschaftlichen Grundsatzes 308-008 (ehemals BGG 966). Ziel ist es, Teilnehmende umfassend für den sicheren Einsatz von Hubarbeitsbühnen zu qualifizieren.

Theoretische Schulungsinhalte:

  • Rechtliche Vorschriften sowie anerkannte Regeln der Technik
  • Aufbau, Funktionsweise und Einsatzbereiche verschiedener Hubarbeitsbühnen
  • Grundlagen des sicheren Betriebs
  • Sichere Übernahme und Transport der Geräte
  • Fachgerechte Aufstellung und Inbetriebnahme am Einsatzort
  • Arbeiten mit der Hubarbeitsbühne im praktischen Einsatz
  • Durchführung von täglichen Kontrollen
  • Analyse typischer Unfallursachen
  • Besonderheiten bei speziellen Einsätzen
  • Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung

Praktische Ausbildung:

  • Einweisung und Einübung an der jeweiligen Hubarbeitsbühne
  • Durchführung von Sicht- und Funktionskontrollen vor Arbeitsbeginn
  • Sicheres Aufstellen und Verfahren der Arbeitsbühne
  • Bedienung und Steuerung der Maschine
  • Anwendung der Notablass-Funktion
  • Praktische Abschlussprüfung

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Körperliche und gesundheitliche Eignung (z. B. gemäß arbeitsmedizinischer Untersuchungen G25 und G41)

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an alle Personen, die beruflich Hubarbeitsbühnen bedienen oder zukünftig einsetzen sollen.

Nachweis / Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden einen Bedienerausweis (Fahrausweis), der ihre Qualifikation zum sicheren Umgang mit Hubarbeitsbühnen bestätigt.

Der Einsatz von flurgesteuerten Brücken-, Portal- und Hallenkränen birgt bei unsachgemäßer Bedienung erhebliche Risiken für Mensch und Material. Um Unfälle zu vermeiden, schreiben die geltenden Vorschriften vor, dass Kranführer eine qualifizierte Ausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung absolvieren müssen.

Diese Schulung vermittelt alle erforderlichen Kenntnisse für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Krananlagen und orientiert sich an den aktuellen berufsgenossenschaftlichen Vorgaben.

Theoretische Inhalte:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Vorschriften
  • Aufbau und Funktionsweise von Krananlagen
  • Wichtige Bauteile und sicherheitsrelevante Einrichtungen
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
  • Grundlagen des sicheren Anschlagens von Lasten
  • Einsatz und Auswahl von Lastaufnahmemitteln und Anschlagmitteln
  • Tragmittel und deren sichere Verwendung
  • Wartung, Pflege sowie Sicht- und Funktionsprüfungen
  • Prüfpflichten, Abnahme und regelmäßige Kontrolle von Krananlagen
  • Sicherheitsregeln im täglichen Betrieb
  • Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung

Praktische Ausbildung:

  • Präzises und kontrolliertes Heben und Absetzen von Lasten
  • Beurteilung und Sicherstellung der stabilen Lastlage
  • Sicheres Stoppen und Ausgleichen pendelnder Lasten
  • Koordination bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Antriebe (Dialogfahren)
  • Fachgerechtes Anschlagen von Lasten
  • Praktische Übungen mit abschließender Prüfung

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung (z. B. arbeitsmedizinische Untersuchung G25)

Zielgruppe:
Die Ausbildung richtet sich an alle Personen, die als Kranführer tätig werden sollen oder bereits tätig sind und ihre Qualifikation nachweisen müssen.

Abschluss:
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer einen Kranführerschein (Bedienerausweis) als Nachweis ihrer Befähigung. Zusätzlich ist eine jährliche Sicherheitsunterweisung erforderlich, um die Qualifikation aufrechtzuerhalten.

Gabelstapler sind aus modernen Betrieben nicht mehr wegzudenken und übernehmen eine zentrale Funktion im innerbetrieblichen Materialfluss. Der sichere Umgang mit diesen Flurförderzeugen erfordert jedoch nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Gemäß den geltenden Vorschriften dürfen Gabelstapler nur von Personen bedient werden, die eine entsprechende Schulung absolviert und ihre Kenntnisse in einer theoretischen sowie praktischen Prüfung nachgewiesen haben.

Theoretische Schulungsinhalte:

  • Gesetzliche Vorschriften und rechtliche Grundlagen
  • Analyse von Unfallursachen und Maßnahmen zur Unfallvermeidung
  • Aufbau und Funktionsweise von Flurförderzeugen
  • Unterschiedliche Antriebsarten und deren Einsatz
  • Standsicherheit und sicheres Fahrverhalten
  • Umgang mit Lasten sowie regelmäßige Prüf- und Kontrollpflichten
  • Besondere Einsatzbedingungen
  • Verkehrsregeln und sichere Nutzung von Verkehrswegen im Betrieb
  • Vorbereitung auf die theoretische Prüfung

Praktische Ausbildung:

  • Einweisung in das jeweilige Flurförderzeug sowie tägliche Sicht- und Funktionskontrollen
  • Verständnis des Lastschwerpunktdiagramms und der Gewichtsverteilung
  • Erkennen und Vermeiden von Gefahrenstellen am Fahrzeug
  • Sicheres Abstellen und Verlassen des Gabelstaplers
  • Fahr-, Rangier- und Stapelübungen unter realistischen Bedingungen
  • Praktische Abschlussprüfung

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Gesundheitliche Eignung (z. B. gemäß arbeitsmedizinischer Untersuchung G25)

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, die Flurförderzeuge bedienen oder künftig einsetzen sollen.

Abschluss / Nachweis:
Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmenden einen Staplerschein (Bedienerausweis), der ihre Qualifikation zum sicheren Führen von Flurförderzeugen bestätigt.

WEITERBILDUNGEN

Bei Tätigkeiten wie Schweißarbeiten, Schneidearbeiten oder Arbeiten in beengten Räumen bestehen besondere Gefahren für die Beschäftigten. Um Risiken zu minimieren und im Ernstfall schnell reagieren zu können, ist der Einsatz speziell geschulter Sicherungs- und Brandposten unerlässlich.

Diese Schulung vermittelt die notwendigen Kenntnisse, um Gefahren frühzeitig zu erkennen, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen und im Notfall richtig zu handeln.

Theoretische Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen und Vorschriften
  • Bedeutung und Anwendung von Arbeitsfreigabesystemen
  • Typische Gefährdungen bei Heißarbeiten sowie geeignete Schutzmaßnahmen
  • Praktischer Einsatz von Feuerlöschern
  • Sicherungs- und Rettungsmaßnahmen bei Arbeiten in engen oder geschlossenen Räumen
  • Grundlagen des Atemschutzes

Zielgruppe:
Die Ausbildung richtet sich an Mitarbeitende, die als Sicherungs- oder Brandposten eingesetzt werden sollen.

Abschluss:
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat als Nachweis ihrer Qualifikation.

Die europäische Norm DIN EN 1591-4 definiert verbindliche Anforderungen an Fachkräfte, die Flanschverbindungen montieren und demontieren. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Verschraubungen fachgerecht hergestellt werden und über die gesamte Betriebsdauer hinweg dicht und zuverlässig bleiben.

Unsere Schulung orientiert sich an den Vorgaben dieser Norm und vermittelt sowohl theoretisches Fachwissen als auch praktische Fertigkeiten für den sicheren Umgang mit Schraubverbindungen. Auf Wunsch kann im Anschluss an die Schulung eine Prüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen des TÜV Rheinland abgelegt werden.

Theoretische Schulungsinhalte:

  • Aufbau und unterschiedliche Arten von Schraubverbindungen
  • Wirkprinzipien und Eigenschaften von Dichtungen
  • Dichtungstypen und deren Einsatzbereiche
  • Ursachen für Schraubenkraftverluste und deren Auswirkungen
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutz bei Montagearbeiten
  • Fachgerechte Demontage von Flanschverbindungen
  • Erkennen typischer Fehlerbilder und Mängel
  • Richtige Lagerung, Vorbereitung und Montage von Dichtungen
  • Verschiedene Anziehverfahren und deren Genauigkeit
  • Einteilung und Anforderungen von Dichtheitsklassen
  • Dokumentation der ausgeführten Arbeiten
  • Erfassung und Bewertung von Abweichungen
  • Emissionskontrolle sowie Vorgehen bei Undichtigkeiten

Praktische Ausbildung:

  • Analyse und Bewertung der jeweiligen Montagesituation
  • Vorbereitung der Flanschverbindung
  • Fachgerechtes Lösen bestehender Verschraubungen
  • Prüfung und Beurteilung der Dichtflächen
  • Reinigung, Ausrichtung und Einsetzen von Dichtungen
  • Montage und kontrolliertes Anziehen der Schrauben
  • Praxisübungen mit abschließender Leistungsüberprüfung

Voraussetzungen:

  • Mindestalter von 18 Jahren

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an Instandhaltungspersonal, Monteure, Rohrschlosser, Schweißer sowie alle Fachkräfte, die mit Flanschverbindungen arbeiten.

Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein personenbezogenes Zertifikat als „Befähigter Verschraubungsmonteur nach DIN EN 1591-4“. Dieses ist für einen Zeitraum von 5 Jahren gültig.

Gemäß § 10 des Arbeitsschutzgesetzes sind Unternehmen verpflichtet, ausreichend Mitarbeitende zu benennen, die im Notfall Aufgaben wie Brandbekämpfung und Evakuierung übernehmen. Bei üblicher Brandgefährdung sollten mindestens 5 % der Belegschaft als Brandschutzhelfer ausgebildet sein.

Brandschutzhelfer übernehmen im Ernstfall eine wichtige Rolle: Sie sorgen für die Alarmierung, unterstützen bei der Räumung von Gebäuden und leiten erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein. Idealerweise ist in jedem Betriebsbereich mindestens eine entsprechend geschulte Person verfügbar, um schnell reagieren zu können. Zusätzlich unterstützen sie die verantwortlichen Personen im betrieblichen Brandschutz.

Theoretische Schulungsinhalte:

  • Rechtliche Vorgaben und Grundlagen im Brandschutz
  • Organisation des Brandschutzes im Unternehmen
  • Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten
  • Aufgaben und Pflichten von Brandschutzhelfern
  • Grundlagen der Verbrennung
  • Brandgefahren und Einteilung in Brandklassen
  • Löschmittel und deren Wirkungsweise
  • Flucht- und Rettungswege
  • Verhalten im Evakuierungsfall
  • Technische Einrichtungen zur Brandbekämpfung
  • Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Praktische Ausbildung:

  • Durchführung von Löschübungen mit unterschiedlichen Feuerlöschern und Löschmitteln

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an Mitarbeitende, die im Unternehmen als Brandschutzhelfer eingesetzt werden sollen.

Zertifikat:
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat mit einer Gültigkeit von 5 Jahren.

SONSTIGE SCHULUNGEN

Grundsätzlich muss die Atemluft am Arbeitsplatz so beschaffen sein, dass keine gesundheitlichen Risiken für die Beschäftigten entstehen. In der Praxis lässt sich dies jedoch nicht in allen Arbeitsbereichen vollständig sicherstellen. Trotz moderner Absaug- und Filtersysteme können Schadstoffe wie Staub, Rauch, Gase oder Dämpfe in der Umgebungsluft verbleiben.

In solchen Fällen ist der Einsatz geeigneter Atemschutzgeräte erforderlich, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zuverlässig zu schützen. Diese Schulung vermittelt die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten für den sicheren Umgang mit Atemschutzsystemen.

Theoretische Inhalte:

  • Gesetzliche Vorschriften und Anforderungen an Atemschutzgeräteträger
  • Grundlagen zur richtigen Nutzung von Atemschutzgeräten
  • Aufbau und Funktion der menschlichen Atmung
  • Gefährliche Stoffe und sogenannte Atemgifte
  • Unterschied zwischen Flucht-, Filter- und Isoliergeräten
  • Tätigkeiten mit erhöhtem Gefährdungspotenzial
  • Grenzen der Schutzwirkung und zulässige Einsatzzeiten
  • Vorbereitung auf die theoretische Prüfung

Praktische Ausbildung:

  • Fachgerechtes Anlegen von Atemschutzgeräten
  • Übungen im Umgang mit Mess- und Zusatzgeräten
  • Überprüfung des korrekten Dichtsitzes
  • Gewöhnung an das Tragen persönlicher Schutzausrüstung unter Belastung

Voraussetzungen:

  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung (z. B. arbeitsmedizinische Untersuchungen G26.1, G26.2 oder G26.3)

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an Mitarbeitende, die bei ihrer Tätigkeit Atemschutzgeräte tragen müssen.

Zertifikat:
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat mit einer Gültigkeit von 1 Jahr.

Überall dort, wo an Arbeitsplätzen oder Verkehrswegen Absturzgefahren bestehen und diese nicht durch technische Maßnahmen ausgeschlossen werden können, ist der Einsatz persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zwingend erforderlich. Gleichzeitig bringt die Arbeit mit Auffangsystemen eigene Risiken mit sich, weshalb eine regelmäßige Unterweisung unerlässlich ist.

Gemäß der DGUV Regel 112-198 müssen Beschäftigte, die entsprechende Tätigkeiten ausführen, mindestens einmal jährlich im sicheren Umgang mit Absturzsicherungen geschult werden. Ziel dieser Schulung ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Schutzausrüstung korrekt anzuwenden.

Theoretische Schulungsinhalte:

  • Rechtliche Grundlagen und Anforderungen
  • Grundlagen im Umgang mit persönlicher Absturzsicherung
  • Aufbau und Funktion von Auffangsystemen, Fallstrecken und erforderliche Mindestarbeitshöhen
  • Verschiedene Arten von PSAgA und deren Einsatzmöglichkeiten
  • Verbindungsmittel, Falldämpfer und geeignete Anschlagpunkte
  • Erkennen von Risiken und typischen Gefahrenquellen
  • Rettungskonzepte sowie Besonderheiten der Ersten Hilfe (z. B. Hängetrauma)
  • Prüfung, Pflege und sachgerechte Lagerung der Ausrüstung
  • Vorbereitung auf die theoretische Prüfung

Praktische Ausbildung:

  • Richtiges Anlegen und Einstellen von Auffanggurten
  • Sicherer Umgang mit Steigschutzsystemen
  • Anwendung von Verbindungsmitteln
  • Auswahl geeigneter Anschlagpunkte sowie sicheres Arbeiten in der Höhe
  • Praktische Übungen mit abschließender Prüfung

Zielgruppe:
Die Schulung richtet sich an alle Mitarbeitenden, die Tätigkeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausführen.

Zertifikat:
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat mit einer Gültigkeit von 1 Jahr.